I Daniel Blake (Grossbritannien, 2016)

„Ich gebe nicht so einfach auf“ Daniel Blake

Warum ist der Film I Daniel Blake sehenswert?

Cinéclub Mitglied Andreas Stock: „Vor zwei Jahren hat „I, Daniel Blake“ den Publikumspreis auf der Piazza Grande von Locarno gewonnen. Eine ergreifende Szene ist mir seither unvergessen geblieben. Nach dem Warten in einer langen Schlange erhält die alleinerziehen Katie, Mutter zweier Kinder, bei einer gemeinnützigen Stelle Lebensmittel ausgehändigt. Weil sie seit Tagen nichts zu Essen hatte, öffnet sie in einem verzweifelten Reflex zitternd eine Dose mit Früchten und beginnt zu essen. Die Szene ist eine fiktionale Dramatisierung von realen Ereignissen, die Drehbuchautor Paul Laverty und Regisseur Ken Loach bei ihren Recherchen erfahren haben. Gedreht wurde die Szene mit den beiden Hauptdarstellern in einer realen so genannten „Foodbank“ mit jenen Leuten, die dort Freiwilligeneinsätze leisten sowie jenen Menschen, die dort monatlich einmal Lebensmittel beziehen können.“

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Le tout nouveau Testament (Belgien, 2015)

Lebst Du deinen Traum?

Warum ist der Film Le tout nouveau Testament sehenswert?

Cinéclub Präsidentin Fabienne Duelli: „Dieser Film ist ein Feuerwerk – erst kommt man aus dem Staunen nicht heraus und hinterher blitzen Grundsatzfragen in deinem Kopf auf. Grossartig! Hingehen!“

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Like Father, Like Son (Japan, 2013)

Was macht eine Familie aus?

Warum ist der Film Like Father, Like Son sehenswert?

Vorstandsmitglied Jürg Schrag: „Für mich ist die Vaterrolle der beste Job der Welt. Da ich dafür aber keine Ausbildung vorweisen kann, interessiere ich mich grundsätzlich für Produktionen zu diesem Thema. Der Film hat mich nicht enttäuscht, er regt mich zum Denken über meine Rolle als Vater an. Er beleuchtet das Spannungsfeld zwischen reiner Vaterliebe und dem zielgerichteten Fördern seiner Kinder. Der Film provoziert einige wichtige Fragen, die sich jeder Vater stellen sollte:  Welches ist die richtige Mischung zwischen Vaterliebe und dem Fordern von Leistung? Was macht die Liebe zu einem Kind wirklich aus? Mir gefällt es, wie nah und unaufgeregt der japanische Regisseur diese Geschichte erzählt. Dieser ruhige Film hat mich bis am Schluss in seinem Bann gezogen, ich wollte keine einzige Nuance und keine Konversation verpassen.“

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