A Polar Year (Frankreich, 2018)

«Ich will etwas erleben und zwar jetzt.» Anders, Hauptfigur im Film

Pressestimmen

„Regisseur Samuel Collardey erzählt davon, wie nach den üblichen Stolpersteinen und Konflikten doch noch eine Annäherung zwischen zwei Kulturen erfolgt. Das hört sich nach Klischeedrehbuch an, ist aber letztendlich kein Drehbuchkonstrukt. Zumindest nicht ganz. A Polar Year ist stattdessen ein Dokumentarfilm. Einer, dem man das aber nur manchmal ansieht.“ Oliver Armknecht für filmrezensionen.de am 17. 11.2018

Film: A Polar Year, Quelle: cineman

Der Film ist eine Mischung aus dokumentarischen Aufnahmen und Inszenierungen des Regisseurs. Das Skript wurde aus realen Biografien verschiedener Personen zusammengesetzt. Es ist eine Geschichte, wie sie hätte passieren können. Anders’ Erlebnisse im Film bestehen zum Beispiel aus den Geschichten mehrerer dänischer Lehrer, die in Grönland unterrichtet hatten.

Für «A Polar Year» reiste Samuel Collardey über ein Jahr lang immer wieder nach Tiniteqilaaq. Auf diesen Erlebnissen beruht der Film.“  Patrizia Widmer für srf am 14. 12. 2018

Film: A Polar Year, Quelle: srf

Das Drehbuch zu Samuel Collardey neustem Film gründet auf Interviews und Geschehnisse, die sich während seinen Aufenthalten ereignet haben sowie Inspirationen aus Flemming Jensens Buch «Imaqa». Wie Anders, musste auch Regisseur Collardey das Vertrauen der Inuit erst einmal gewinnen, um sie für sein Projekt zu begeistern. So wurde «A Polar Year» schlussendlich an Originalschauplätzen gedreht und dies mit Protagonisten, die sich selber spielen. Um Kamerabewegungen am Boden des Packeises zu ermöglichen, setzte Collardey eine Drohne ein, aus deren Flugbahnen zudem die überwältigenden Landschaftsaufnahmen stammen.“ Catherine Seraphim für maximumcinema.ch am 16.12.2018

Film: A Polar Year, Quelle: cineman

Dass man anfänglich glauben könnte, einen Spielfilm vor sich zu haben, liegt an den wunderbaren Bildern, die so gar nicht nach Do-it-yourself aussehen. Das ewige Eis, die herumtollenden Tiere, Ausflüge mit dem Hundeschlitten – das ist so idyllisch, dass man fast selbst versucht ist, die warme Wohnung gegen die Kälte im abgelegenen Exil zu tauschen. A Polar Year ist ein schön anzusehendes, teilweise rührendes Plädoyer für mehr Offenheit anderen Menschen und deren Kulturen gegenüber.“ Oliver Armknecht für filmrezensionen.de am 17. 11.2018

Film: A Polar Year, Quelle: cineman

„A Polar Year“ am 18. Dezember um 20:15 im Kino Rosental.